International sites:
 Italiano  English  Deutsch  Français  Spanish
 Português  Arabic  China  Russian
Netzone
Netzone - Glossar
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


B
Bandalarm
Sollwertabhängiger Alarm, als Bandalarm symmetrisch um den Sollwert, der Alarm ist aktiv wenn Sollwert plus Alarmwert überschritten oder Sollwert minus Alarmwert unterschritten wird, konfigurierbar als EIN- oder AUS-schaltend im Alarmfall
Bandbreite
Frequenzbereich, innerhalb dessen die Ausgangssignale ohne Qualitätsverlust ausgegeben werden können.
Basisisolierung
siehe Isolationskoordination
Batch-Zähler
Siehe Partiezähler
Baudrate
Geschwindigkeit der Datenübertragung (Bit/s).
BCD
Binary-coded decimal; binäre Darstellung einer Dezimalzahl (1 Dekade).
Bedienelemente
Tasten auf der Front zur Auswahl von Funktionen und zum Einstellen von Parameterwerten
Bedienstrategie
mit ihr wird festgelegt, welche Informationen und Einstellmöglichkeiten der Bediener im Normalbetrieb hat.
Bereichssignal
Siehe Betriebsart
Beschaltung
Zur Vermeidung bzw. Begrenzung von transienten Überspannungen beim Abschalten, werden Induktivitäten beschaltet. Damit werden die schaltenden Elemente (Kontakte, insbesondere die gegen Überspannungen besonders empfindlichen Halbleiterbauelemente) vor einer Überbeanspruchung geschützt. Diese Beschaltungen haben in der Regel Nebenwirkungen, die besonders zu beachten sind. Besonders beeinflusst wird die Rückfallzeit (tr). Die direkte Beschaltung der geschalteten Last dient dem Schutz der diese Last schaltenden Kontakte. Es kommt noch hinzu, dass die Störaussendung gemindert wird, weil die elektrischen Verbindungen (Kabelbaum, Verdrahtung) nicht als unerwünschte Sendeantenne wirken. Außerdem wird eine sicherheitsgerichtete Funktion der schaltenden Elemente (z.B. Kontakte) nicht beeinträchtigt. Eine Beschaltung der schaltenden Elemente (Kontakte) muss in die Fehlerwirkungsanalyse einbezogen werden, was bei einer Beschaltung der Last entfällt. Üblich sind Beschaltungen mit Bauelementen, wie Dioden (Gleichrichterdioden, Zenerdioden, Supressordioden), spannungsabhängige Widerstände (Varistoren, VDR). Die Auswahl des Bauelementes hängt von der jeweiligen Betriebsspannung und dem geschalteten Strom ab. In manchen Fällen sind auch Kombinationen von Beschaltungen sinnvoll. Bei hohen Strömen ist es sinnvoll, die zur Beschaltung verwendete Diode zusätzlich mit einem induktivitätsarmen R-C-Glied zu beschalten. Mit dieser Maßnahme kann die zeitliche Verzögerung der Diode unwirksam gemacht werden.
Betätiger
Übertragungselement zwischen Anker und Kontaktsatz zur Übertragung des Ankerhubes auf die Kontakte. Je nach Art der Ausführung spricht man auch von Pimpel, Steg, Kamm, Stößel usw.
siehe Elektromechanisches Relais
Betriebsart
Programmierung der Zählerfunktionen für eine bestimmte Anwendung.
Bereichs-Mode In diesem Mode werden die Ausgangssignale innerhalb des eingestellten Bereichs aktiviert.
Fortschaltbetrieb Nach Erreichen einer Vorwahl wird das entsprechende Signal gegeben und der Zähler springt direkt zur nächsten Vorwahl (ohne Reset).
(siehe auch Programm-Mode)
Koinzidenz-Mode Die Ausgangssignale werden jedesmal, unabhängig von der Zählrichtung, bei Gleichstand von Zählerstand und Vorwahlwert (Koinzidenz) aktiviert.
Programm-Mode Die Vorwahlen werden, unabhängig von deren Einstellwert, nacheinander abgearbeitet. Erst nachdem Vorwahl 1 erreicht wurde, kann der Zähler Vorwahl 2 erkennen.
Reset-Mode Nach Erreichen einer Vorwahl wird das entsprechende Ausgangssignal gegeben und der Zähler auf seinen Anfangswert zurückgestellt, so dass die nächste Vorwahl immer vom Anfangswert aus abgearbeitet wird.
Set-Mode Reset des Zählers auf den programmierenden Hauptvorwahlwert. Standardprogrammierung für subtrahierenden Zählbetrieb.
Betriebsarten
Handbetrieb: Der Regelkreis ist im Regler aufgetrennt, der Bediener gibt selbst mit den Pfeiltasten die Stellgröße vor. Automatikbetrieb: Der Regelkreis ist geschlossen, der Regler berechnet die Stellgröße und gibt die am Regelausgang aus.
Betriebsgrösse
Betriebs Erregung, -Leistung, -Spannung, -Strom, -Temperatur, -Dauer, u. a. sind die Grössen, mit denen ein Relais betrieben wird. Üblicherweise werden Relais durch Anlegen einer Spannung betrieben. Der Bereich der zulässigen Spannungswerte (Betriebsspannung) kann den Datenblättern entnommen werden. Dabei ist aber stets der Einfluss der Umgebungstemperatur Tu und der Eigenerwärmung zu beachten.
- Betriebsspannung U0 Ansprechspannung des Relais ohne Eigenerwärmung. Unter dieser Randbedingung ist dies ein Mindestwert für die sichere Funktion des Relais. Für den Schaltungstechniker hat dieser Wert keine praktische Bedeutung.
- Betriebsspannung U1 Ansprechspannung des Relais unter Einbeziehung der Wirkung der Eigenerwärmung. Für eine sichere Funktion des Relais ist dies ein Mindestwert.
- Betriebsspannung U2 Spulengrenzspannung des Relais unter Einbeziehung der Wirkung der Eigenerwärmung. Dieser Grenzwert ist thermisch (thermische Belastungsgrenze) bedingt. Ein Überschreiten kann zum Ausfall des Relais führen; der Antrieb erhitzt sich zu stark.
- Betriebsgrenzspannung U3 Bei Sicherheitsrelais (Relais mit zwangsgeführten Kontakten) ist neben der thermisch bedingten Betriebsspannung U2 zusätzlich eine weitere Größe als maximal zulässige Betriebsspannung (U3) von Bedeutung. Für den Fehlerfall, dass ein Öffner nicht mehr öffnet, darf bei keinem Schließer im Kontaktsatz der Mindestkontaktabstand von 0,5 mm unterschritten werden, auch nicht bei Übererregung des Antriebes. Für diesen Fehlerfall ist die maximale Kraft des Antriebes zu begrenzen. Erreicht wird dies durch die Beachtung der Betriebsgrenzspannung U3
- Haltespannung UHalte Nach dem Ansprechen reduzierter Erregungswert, bei dem die Arbeitsstellung beibehalten wird. Für ein zuverlässiges Halten (Nicht-Rückfallen) ist dies ein Mindestwert.
- Rückfallspannung URück Nach dem Ansprechen reduzierter Erregungswert, bei dem ein monostabiles Relais von der Arbeitsstellung in die Ruhestellung übergeht. Für ein zuverlässiges Rückfallen ist dies ein Maximalwert.
- Rückwerfspannung URück Erregungswert, um ein bistabiles Relais von der Arbeitsstellung in die Ruhestellung zu bringen (Rückwerfen). Für ein zuverlässiges Rückwerfen ist dies ein Mindestwert.
- Arbeitsbereich Der Arbeitsbereich ist beschrieben durch die Größen U1 und U2, sowie zusätzlich durch U3 (bei Sicherheitsrelais). In der obigen Grafik entspricht dieser Bereich der von den Kennlinien (Temperaturabhängigkeit) aufgespannten Fläche.
- K-Faktor Zur Umrechnung der verschiedenen Betriebsspannungen auf die jeweilige Umgebungstemperatur (Tu) dienen die K-Faktoren. Die angegebenen Betriebsgrössen sind auf die theoretisch ungünstigen Randbedingungen (beispielsweise max. Spulenwiderstand für die Ansprechspannung (U1) und min. Spulenwiderstand für die Spulengrenzspannung (U2) und die Betriebsgrenzspannung (U3) bezogen. Die im Datenblatt angegebenen Werte der Ansprechspannung (U1) gelten für die angegebene Umgebungstemperatur von Tu=20°C und für 100 % ED (und setzen damit den thermischen Endzustand (thermisches Gleichgewicht) voraus. Dies gilt auch für die Spulengrenzspannung (Betriebsspannung U2. Bei Kurzzeitbetrieb (Impulsbetrieb) sind hier höhere Werte zulässig. Bei der Betriebs-Grenzspannung (U3) ist dagegen der thermische Anfangszustand vorausgesetzt (Eigenerwärmung ist nicht berücksichtigt).
Ansprechspannung U1 (Tu) = K1(Tu) x U1(Tu=20°C)
Spulengrenzspannung U2 (Tu) = K2(Tu) x U2 (Tu>=20°C) (thermische Grenze) – Betriebsgrenzspannung U3 (Tu) = K3(Tu) x U3 (Tu=20°C) Zwischenwerte können durch interpolieren gewonnen werden.
- Nennspannung Unenn
Mit der Nennspannung wird ein Spannungsbereich (Nennwert zuzüglich Toleranzfeld) im Zusammenhang mit einer Umgebungstemperatur (Temperaturbereich) benannt, indem der Antrieb des Relais korrekt funktioniert. Der Antrieb des Relais ist auf diesen Nennwert hin bemessen. In EN 61810-1:1998 (VDE 0435-201) Abschn.3.2.1.2 sind zwei Klassen von Toleranzbereichen benannt. Dies ist eine Fortschreibung althergebrachter Bereiche, um weiterhin Angaben für den allgemeinen Steuerungsbau beschreiben zu können. Unterschieden werden 2 Klassen bezüglich der Toleranz bezogen auf die jeweilige Nennspannung. Klasse 1 mit einer Toleranz von 80 ... 110 % und Klasse 2 mit einer Toleranz von 85 ... 110 % unterschieden. In Verbindung mit Elektronik haben diese Bereiche keine Bedeutung mehr. Die Toleranz der Nennspannung für den Antrieb des Relais wird von den Bedingungen der Anwendung bestimmt. Die Werte der Nennspannung selbst und deren Toleranz sind im Prinzip frei wählbar. Grundsätzlich gilt für eine Nennspannung, dass in Verbindung mit dem ebenfalls zugeordneten Bereich der Umgebungstemperatur (Tu) das Ansprechen und das Rückfallen des Relais gegeben sein muss. Entsprechend IEC EN 61810-1:1998 (VDE 0435-201); Abschn. 4.1.2.1, muss das Relais nachstehende Bedingung erfüllen, wenn es mit einer Nennspannung deklariert wird: Unmittelbar nach dem Abschalten der Erregung mit dem maximalen Erregungswert des Arbeitsbereiches (oberer Wert des Arbeitsbereiches), muss das Relais mit dem minimalen Erregungswert des Arbeitsbereiches (unterer Wert des Arbeitsbereiches) der Spulenspannung wieder ansprechen. Dabei wird thermisches Gleichgewicht vorausgesetzt, der Antrieb hat den Endzustand der durch die Erregung verursachten Erwärmung erreicht. In diesem Sinne ist die Festlegung einer Nennspannung (mit Nennung der zugehörigen Parameter) eine willkürliche Festlegung in einem möglichen Bereich. Um hier eine vollständigere Beschreibung zu liefern, wurden die beiden Größen Unenn min und Unenn max kreiert. Damit wird die Spannweite möglicher Nennspannungen beschrieben. Ansonsten wird der mögliche Arbeitsbereich durch die Werte von U1 und U2 (U3) beschrieben.
- Unenn-min. Minimal mögliche Nennspannung unter Beachtung der Toleranz und der zugeordneten Umgebungstemperatur. Der Wert wird i.w. durch die Anforderung des Ansprechens (untere Grenze des Bereiches) mit erwärmtem Antrieb (thermisches Gleichgewicht) bestimmt.
- Unenn-max Maximal mögliche Nennspannung unter Beachtung der Toleranz und der zugeordneten Umgebungstemperatur. Der Wert wird i.w. durch die thermische Belastbarkeit (U2) begrenzt.
Betriebsstundenzähler
Siehe Zeitzähler
Binär
Zwei logische Zustände (Ja/Nein), Basis für duale Rechnersysteme.
Binärcode
Siehe Dual Code.
Bistabiles Relais
Elektrisches Relais, das nach einem Wechsel der Schaltstellung aufgrund einer Erregung beim Abschalten der Erregung in seiner Schaltstellung verbleibt; zum Ändern der Schaltstellung ist ein weiterer geeigneter Erregungsvorgang nötig.
siehe Antriebssystem
Bistabiles Signal
Ausgangssignal, steht bis zur Rücksetzbedingung (z.B. Reset) an.
Bit
Abkürzung für eng. "binary digit"; kleinste Informationseinheit eines Binär-Systems, deren Wertigkeit 1 oder 0 sein kann (Ja/Nein-Entscheidung).
Brennverhalten
Beurteilt wird die Widerstandsfähigkeit gegen Entflammen und evtl. selbständiges Weiterbrennen. VDE 0304-3:05.70 unterscheidet drei Stufen des Brennverhaltens, die den Werkstoffen entsprechenden Testergebnissen zugeordnet werden. Zur Feststellung dieser 3 Stufen wird eine Prüfeinrichtung benutzt, bei der ein Silitstab mit 960°C Temperatur auf einen waagerecht eingespannten stabförmigen Probekörper mit einer definierten Kraft von 300mN drei Minuten lang einwirkt. Der Flammenausbreitungsweg und die Flammenausbreitungsgeschwindigkeit werden dann zur Einstufung der Isolierstoffe nach ihrer Brennbarkeit wie folgt herangezogen:
Stufe 1: Isolierstoffe, die keine sichtbare Flamme zeigen
Stufe 2: Isolierstoffe, bei denen die Flamme wieder erlischt.
Man unterscheidet nach dem mittleren Flammenausbreitungsweg ,,s".
Stufe 2a: Flammenausbreitungsweg s = 10 mm;
Stufe 2b: Flammenausbreitungsweg 10 mm < s = 30mm;
Stufe 2c: Flammenausbreitungsweg 30 mm < s = 95mm.
Stufe 3: Isolierstoffe, bei denen die Flamme eine festgelegte Messstrecke (70mm) durchlaufen hat. Dabei wird nach der mittleren Flammenausbreitungsgeschwindigkeit "v" unterschieden:
Stufe 3a: Flammenausbreitungsgeschwindigkeit v < 0,5 mm/s;
Stufe 3b: Flammenausbreitungsgeschwindigkeit v < 0,5 mm/s.
Daneben sind noch eine Reihe anderer Tests gebräuchlich, deren Ergebnisse auf die verschiedenste Weise klassifiziert werden, zum Beispiel UL 94.
Bus
System zur Kommunikation von mehreren Geräten über eine Daten-Leitung (siehe Schnittstelle)
Buszyklus
Zeitraum bis der Busmaster jeden Teilnehmer einmal abgefragt hat
Byte
Folge von 8 Bits.
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Member of DIN ISO 9001 Unitec

Fatal error: Call to undefined function getClientIP() in /opt/zonda-backup/vhosts/rsync/unitec_it_2016/de/include/footer.inc on line 115